Rezeptgebühren- und E-Cardbefreiung

Rezeptgebühr 2009 Euro 4,90

Obergrenze für Rezeptgebühren: Seit 1. Jänner 2008 gibt es eine Deckelung der Rezeptgebühren: Wer im laufenden Kalenderjahr bereits zwei Prozent des Jahresnettoeinkommens für Rezeptgebühren bezahlt hat (mind. ? 181,30 Euro im Jahr 2009), ist automatisch für den Rest des Jahres von der Rezeptgebühr befreit. Ein Antrag ist hierfür nicht erforderlich. Befreiung aufgrund besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit: – Befreiung ohne Antrag: Bezieher und Bezieherinnen von Geldleistungen, die eine Krankenversicherung begründen (z.B. Ausgleichszulage, Ergänzungszulage) – Befreiung mit Antrag: Personen, deren Nettoeinkommen folgende Richtwerte nicht übersteigt: Alleinstehende: 772,40 Euro Alleinstehende mit erhöhtem Medikamentenbedarf: 888,26 Euro Ehepaare bzw. Lebensgemeinschaften: 1.158,08 Euro Ehepaare bzw. Lebensgemeinschaften mit erhöhtem Medikamentenbedarf: 1.331,79 Euro Richtwerterhöhung pro mitversichertes Kind: 80,95 Euro falls das Kind in der Hausgemeinschaft lebt, der Versicherte für den Unterhalt des Kindes aufkommt und das Kind kein eigenes Einkommen hat, das den Betrag von 284,10 Euro pro Monat übersteigt. Achtung: Dem Einkommen des Versicherten oder der Versicherten ist jenes der Ehegattin oder des Ehegatten bzw. des Lebenspartners oder der Lebenspartnerin hinzuzurechnen. Einkommen von sonstigen im Haushalt lebenden Personen werden mit 12,5 Prozent berücksichtigt. Weitere Auskünfte erteilt die zuständige Krankenkasse. Antragsformulare sind auch im Gemeindeamt erhältlich. Die Höhe des Service-Entgeltes der E-Card beträgt ? 10,–. Zur Befreiung sind die gleichen Voraussetzungen zu erfüllen wie für die Befreiung von der Rezeptgebühr. Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft – Rezeptgebührenbefreiung Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau – Rezeptgebührenbefreiung Sozialversicherungsanstalt der Bauern – Rezeptgebührenbefreiung BVA – Rezeptgebührenbefreiung